top of page



Wilderei (Teil 1): Unwissenheit schützt nicht vor Strafe
Die Motive für Wilderei sind vielfältig. Viele Täter wissen nicht, dass das strafbar ist. Wir beginnen heute eine dreiteilige Serie über Geschichte und Wissenswertes zu diesem Thema. Sie erscheint in diesem Blog jeweils am Donnerstag KI-Foto: ChatGPT Erst vor kurzem wurden Fälle von Wilderei in Bayern bekannt. Ende Juni war in Petersdorf im Landkreis Aichach-Friedberg ein totes Reh gefunden worden. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Schwaben Nord gab bekannt, es sei „unsa

Christoph Boll
vor 6 Tagen


Was kommt nach dem Brandsommer?
Wenn Wald oder Flächen brennen und was danach kommt. Konsequenzen und was besser gemacht werden kann – damit sind jetzt Brandbekämpfer und Betroffene beschäftigt. Warum Totholz zur Falle wird und die Jagd zur Zukunft unserer Landschaften gehört Foto: geralt Der verheerende Moor- und Flächenbrand hat einen ökologischen Totalschaden im Hohen Venn hinterlassen. Er hat über fast 3.500 Hektar Moor- und Heidelandschaft im deutsch-belgischen Grenzgebiet vernichtet, darunter Lebensra
natur+mensch – JS
3. Sept.


Über die verschiedenen Lebensstrategien unseres Wildes
In der Natur gibt es die Spezialisten und die flexiblen Generalisten, Arten mit hoher und andere mit niedriger Reproduktionsrate. Sie alle haben sehr unterschiedliche Lebensstrategien, sind aber gleichermaßen erfolgreich Foto: Ibefisch / pixelio.de Wir kennen das von unseren Hunden. Die Erdhunde bei der Baujagd und mehr noch die Schweißhunde auf der Rotfährte erfüllen ihre Aufgabe mit beispielloser Bravour. Das Einsatzspektrum aber ist eng begrenzt. Deutlich breiter ist das A

Christoph Boll
1. Sept.


Kanzler und Kabinett müssen Kurs halten
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser! In unserer Wochenkolumne blicken wir zunächst auf die Kabinettsklausur in Schloss Neuhardenberg, wo sich Kanzler und Minister bemerkenswert einig und engagiert zeigten, trotz vielfältiger Kritik am vereinbarten Reformkurs festzuhalten. Wie tragfähig dies am Ende ist, bleibt vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt allerdings offen. Ein The

Jürgen Wermser
29. Aug.


Politische Sommerpause? Die Herausforderungen bleiben
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Der Bundeskanzler will sich zum Ende der Legislaturperiode am Ergebnis seiner Kanzlerschaft messen lassen. Dazu gehört, dass er sich in einen Widerspruch seiner Aussagen über die Schuldenbremse zwischen damals (Opposition) und heute begeben hat. Seine Bemerkung dazu, als er sich vor der Hauptstadtpresse in die parlamentarische Sommerpause verabschiedete: „Ich gebe zu, das ist ein

Jost Springensguth
18. Juli


Kadaver sind Hotspots des Lebens
Wildtierkadaver sind Hotspots der Biodiversität. Sie spielen eine besondere Rolle in ökologischen Prozessen. Das ist ein erstes Ergebnis eines bundesweiten Forschungsprojektes in den Nationalparken KI-Bild: ChatGPT Tote Tiere werden eigentlich nie offen in der Natur liegen gelassen. Unfallwild, natürlich verendete Tiere bis hin zum gestrandeten Meeressäuger oder die Jagdbeute werden ganz selbstverständlich entfernt. Selbst in Nationalparks mit dem Ziel des Prozessschutzes war

Christoph Boll
23. Juni


Wie Kameras für die Jagd mit KI denken lernen: „Rotwild-ID“
Ein Projekt aus Schleswig-Holstein zeigt, wie Innovation aus dem ländlichen Raum kommen kann. Mit Gesichtserkennung für Rothirsche entsteht eine neue Form der Wildtierforschung, die ohne Markierungen und Besenderung auskommt Foto: Uwe Kunze / pixelio.de Markierungen am Ohr, Halsbänder mit GPS-Sendern, eingefangene Tiere für die Forschung: Das ist seit Jahrzehnten Standard in der Wildtierforschung. Doch diese Methoden haben einen Preis. Sie sind invasiv, stressig für die Tiere
natur+mensch – LJV SH
12. Juni


Mehr für einen gesunden Wald
Nach der EU und dem Bund hat jetzt auch Nordrhein-Westfalen eine Waldstrategie vorgestellt. 17 Themenfelder, 98 Ziele, 129 Maßnahmen, 16 Empfehlungen – welche Wirkung das wuchtige Papier entfalten kann, wird die Zukunft zeigen Foto: Heinrich Linse / pixelio.de Über drei Jahre hat die Vorarbeit gedauert. So lange haben rund 50 Fachleute der nordrhein-westfälischen Forst-, Umwelt- und Naturschutzverwaltung und der Verbände des Waldbesitzes sowie des Waldnaturschutzes mit 17 Unt

Wolfgang Kleideiter
19. Mai


Özdemir setzt auf eine blassgrüne Koalition
In Baden-Württemberg haben Grüne und CDU einen ambitionierten Koalitionsvertrag unterschrieben. Er enthält unter anderem Vereinbarungen zur Jagd und zum Wildtiermanagement Cem Özdemir (Foto: Dominik Butzmann) Papier ist geduldig. Nicht nur in der Politik. Aber besonders dann, wenn es um Koalitionsverträge geht. Baden-Württemberg hat jetzt ein solches Papier vorgelegt, 163 Seiten dick. Breit formuliert, mit viel gutem Willen und noch größerem Bemühen, beide Seiten gut aussehen
Wolfgang Molitor
7. Mai


Jetzt ist höchste Zeit für die Revierpflege
Revierpflege ist unerlässlich. Dazu zählt nicht nur das Anlegen von Pirschwegen und Ausbessern von Ansitzeinrichtungen. Oft lässt sich schon mit wenig Aufwand viel für das Wild erreichen. Wer dabei in diesem Jahr noch Gehölzschnitte vornehmen will, für den wird es höchste Zeit Foto: Sora Hecken sind in der oft weitgehend ausgeräumten Feldflur ein wertvoller Lebensraum für das Wild und viele Insekten. Auch viele Vogelarten sind auf Hecken angewiesen. Sie bieten Deckung, Nahrun

Christoph Boll
20. Feb.


Füttern in Notzeiten gehört zum Hegeauftrag
Wenn der Winter Deutschland fest im Griff hat, bedeutet das für das Wild vielerorts Notzeit. Es findet kaum noch Äsung. Dann müssen Jäger es füttern. Denn das gehört zum gesetzlichen Hegeauftrag Foto: Sybille Daden / pixelio.de Besonders im Spätwinter sorgen Eis und Schnee dafür, dass Wildtiere nur noch schwer Nahrung finden. Sie leiden besonders, wenn eine teilweise zentimeterdicke Eisdecke auf dem Schnee liegt. Zudem erhöht sich das Verletzungsrisiko bei Fluchten durch den

Christoph Boll
17. Feb.


Waldumbau ertragreich, wildfreundlich und generationenfest
Den Wald, wie wir ihn kennen, wird es Experten zufolge bald nicht mehr geben. Viele erinnern sich an unsere Wälder aus Kindheitszeiten. Gesund, ertragreich, vielfältig, aber auch mit überwiegend Fichten- und Buchenbeständen. Beim Blick von oben prägte in den Mittelgebirgen saftiges Grün die Bilder der Regionen. Sie sind in dieser Zeit und nach den aktuellen Waldzustandsberichten in den Ländern im Vergleich zu früheren Jahrzehnten heute nicht mehr wiederzuerkennen. Waldbauern
natur+mensch
23. Jan.


Weihnachtsruhe im Winterwald
Die meisten Treib- und Drückjagden sind absolviert. In die Reviere kehrt wieder Ruhe ein. Die Weihnachtstage bieten Zeit zur inneren Einkehr. Jagd erfüllt sich nicht im Technikwahn, sondern in der Einstellung zur Natur Foto: cocoparisienne Im Flachland spricht derzeit nichts für eine – sowieso seltener werdende – weiße Weihnacht. Klimawandel eben. In den Mittelgebirgen oder gar Alpen sieht das schnell ganz anders aus. In allen Höhenlagen aber gilt: Je näher das Fest der Gebur

Christoph Boll
19. Dez. 2025


Biber nagen an der Stadtkasse
Biber vermehren sich vor allem in den östlichen Bundesländern fleißig weiter. Das ist erfreulich. Aber auch teuer Foto: P.W. Kuhrau / pixelio.de Irgendwie sehen sie ja putzig aus, die Biber. In Umfragen liegen diese Tiere in der Gunst der Deutschen weit vorn, viele Stofftiere zieren die deutschen Kinderzimmer. Die Freude über die Rückkehr der Biber nach Deutschland ist groß. Doch die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Population vor allem in den östlichen Bundesländer

Frank Polke
9. Dez. 2025


Die Trophäe ist mehr als ein toter Knochen
Trophäengeile Schießer. Das ist eine der drastischen, aber sicher nicht seltensten Beschimpfungen von Jägern. Sie verkennt, dass Trophäen nicht Ausdruck von Prahlerei sind, sondern Erinnerungsstücke und Träger wildbiologischer Informationen Foto: privat Der Trophäenbegriff hat heute oft einen negativen Beigeschmack. Zunächst ein Blick in die Geschichte. Der zugrunde liegende altgriechische Begriff tropaion meint schlicht ein Triumphzeichen. Das konnten Waffen und Rüstzeug des

Christoph Boll
4. Dez. 2025


Kitzrettung ist aktiver Tierschutz
Ob beim Gespräch mit Freunden, kritischen Mitmenschen oder Begegnungen im Revier – Jäger stehen oft im Fokus und müssen ihr Handeln...
Quelle: Forum Lebendige Jagdkultur e.V.
5. Aug. 2025


Zwischen Bambi und Knospenbeißer
Rehe werden mal als Bambi idealisiert, mal als Knospenbeißer verteufelt. Das Naturschauspiel der jährlichen Brunft zu dieser Zeit lenkt...

Christoph Boll
22. Juli 2025


Geplanter Solarpark: Historischer Rotwildwechsel in Gefahr
Die einen sprechen von einem Schildbürgerstreich, die anderen von einem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Im Saarland droht ein...

Christoph Boll
19. Juni 2025


Faire Diskussion um Wald und Wild
In einem Positionspapier „Wald, Wild, Jagd“ fordert der Internationale Jagdrat CIC eine Abkehr von der einseitigen Diskussion um den...
natur+mensch
18. Juni 2025


Auf vier Pfoten, heimlich und leise …
„Einwanderer“ wie der Goldschakal können schnell zu einer Bedrohung für die Fauna in Deutschland werden. Dem Tierschützer mag jede...

Christoph Boll
12. Juni 2025
bottom of page
