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Waldumbau ertragreich, wildfreundlich und generationenfest

  • natur+mensch
  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit
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Den Wald, wie wir ihn kennen, wird es Experten zufolge bald nicht mehr geben. Viele erinnern sich an unsere Wälder aus Kindheitszeiten. Gesund, ertragreich, vielfältig, aber auch mit überwiegend Fichten- und Buchenbeständen. Beim Blick von oben prägte in den Mittelgebirgen saftiges Grün die Bilder der Regionen. Sie sind in dieser Zeit und nach den aktuellen Waldzustandsberichten in den Ländern im Vergleich zu früheren Jahrzehnten heute nicht mehr wiederzuerkennen.


Waldbauern und Förster stehen vor grundlegenden Herausforderungen, unter diesen Bedingungen Reviere umzubauen, aktuell und für kommende Generationen zukunftsfest zu machen. Der Wald ist von je her ein Generationenthema. Dessen Funktionen und aktuelle gesellschaftliche Ansprüche wachsen dramatisch mit den unterschiedlichen Bestrebungen zwischen wirtschaftlich verpflichtetem Eigentum und öffentlichem Wohl.


Zum Wald gehört von je her die Jagd als fester Bestandteil in der Naturnutzung. Die Jagd hat den Kompetenzanspruch, im Einklang mit wirtschaftlichen Eigentumsinteressen ihren Beitrag zu leisten. Unterschiedliche Forstwirtschaftsformen geben dem Wild angemessen Raum oder verfolgen das Konzept Wirtschaftswald mit bis auf null zu reduzierenden Wildbeständen – insbesondere Rot- und Rehwild.


Die Stiftung natur+mensch wendet sich aktuell dem Thema zu. Sie hat sich entschieden, sich an dieser gesellschaftlichen, politischen und fachlichen Diskussion zu beteiligen. Nach ihrer Satzung verfolgt sie diese Grundprinzipien:

  • Schutz der Naturlandschaften,

  • Pflege der Artenvielfalt,

  • Erhalt artenreicher Kulturlandschaften.


Mit unserem Praxis-Partner aus der Forstwirtschaft, Andreas Kohnen, (forst.kohnen@vodafone.de) baut die Stiftung natur+mensch Kontakte zu Besitzern von Forstgrundstücken auf. Den Partnern geht es darum, gemeinsam den Nachweis zu führen, dass das System auf Grundlage einer natürlichen Ablenkung zu einem ertragsfähigen und wildgerechten Waldbau möglich ist. Es geht darum, Forstgrundstücke ertragreich auch für die Jagd über Generationen werthaltig zu gestalten.




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