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Steinfelder Kreis 2026: Wie zukunftsfähig ist die waidgerechte Jagd?
Rund 40 Teilnehmer diskutierten in Kloster Steinfeld über Jagdethik, Wildtiermanagement und die Rolle der Jagd im Naturschutz Kloster Steinfeld (Foto: Wolkenkratzer, Kloster Steinfeld 004-, CC BY-SA 4.0) Der Steinfelder Kreis ist ein loser Verbund von Vereinen und Einzelpersonen, der sich jährlich zu aktuellen Entwicklungen der waidgerechten Jagd austauscht. Diese Themen werden dabei an Zielen, Rahmenbedingungen, verbreiteter Praxis und vor allem an der Jagdethik gespiegelt.
Gerd Schumacher
vor 6 Tagen


Dicke Bretter in Berlin, offene Fragen auf dem Land
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Es bleibt erst einmal dabei, was sich nach den Landtagswahlen schon andeutete: Für die Koalition werden bei der Umsetzung der vereinbarten Reformziele die Bretter, die zu bohren sind, immer dicker. Da prallen nicht nur zwischen Union und SPD in vielen Details unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, sondern auch in der Bevölkerung. Jedenfalls gehen nach dem jüngsten ZDF-Politb

Jost Springensguth
9. Okt.


Wahlschock, Reformstau und die Sorgen auf dem Land
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Sachsen-Anhalt und die Kommunalwahl in Niedersachsen liegen hinter und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Entscheidung über die Landes- und Stadtpolitik Berlins vor uns. Die politische Schockstarre in unseren Regierungsparteien muss sich nach diesem nun erneut anstehenden Wahlwochenende lösen – wie auch immer. Die gerade weit verbreitete Kritik konzentriert sich auf den Kanzler und

Jost Springensguth
18. Sept.


„Erklärung von Werl“ fordert Klimaschutz durch aktive Waldbewirtschaftung
Der Waldbauernverband NRW positioniert sich klar gegen weitere Flächenstilllegungen und einen neuen Nationalpark. Unterstützung erhält er dabei von prominenter wissenschaftlicher Seite Foto: Heinrich Linse / pixelio.de Beim Waldbauerntag in Werl stellte jetzt Verbandsvorsitzender Eberhard Freiherr von Wrede die „Erklärung von Werl“ vor, ein klares Bekenntnis zur aktiven Waldbewirtschaftung als Klimaschutzinstrument. „Wir wollen mit dieser Erklärung einen Impuls für eine sacho
natur+mensch / pm
18. Sept.


Rechtsgutachten sieht Freiwilligkeitsversprechen gebrochen
Nach einem von Bauernverband, Waldeigentümern und Familienbetrieben Land und Forst beauftragten Gutachten führt die EU-Wiederherstellungsverordnung zu massiven Beschränkungen in der Flächenbearbeitung für Land- und Forstwirtschaft Foto: Thomas Riess / pixelio.de Das im August 2024 in Kraft getretene EU-Gesetz „Nature Restauration Law“ bleibt umstritten. Dabei handelt es sich um das von Anfang an unter anderem von Landnutzern bekämpfte Renaturierungsgesetz. Es wird im politisc
natur+mensch – JS
9. Sept.


Was kommt nach dem Brandsommer?
Wenn Wald oder Flächen brennen und was danach kommt. Konsequenzen und was besser gemacht werden kann – damit sind jetzt Brandbekämpfer und Betroffene beschäftigt. Warum Totholz zur Falle wird und die Jagd zur Zukunft unserer Landschaften gehört Foto: geralt Der verheerende Moor- und Flächenbrand hat einen ökologischen Totalschaden im Hohen Venn hinterlassen. Er hat über fast 3.500 Hektar Moor- und Heidelandschaft im deutsch-belgischen Grenzgebiet vernichtet, darunter Lebensra
natur+mensch – JS
3. Sept.


Kanzler und Kabinett müssen Kurs halten
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser! In unserer Wochenkolumne blicken wir zunächst auf die Kabinettsklausur in Schloss Neuhardenberg, wo sich Kanzler und Minister bemerkenswert einig und engagiert zeigten, trotz vielfältiger Kritik am vereinbarten Reformkurs festzuhalten. Wie tragfähig dies am Ende ist, bleibt vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt allerdings offen. Ein The

Jürgen Wermser
28. Aug.


Farbe im Wald ist die stille Forst-Sprache
Farbige Markierungen an Bäumen sind Kommunikationsmittel zwischen Förstern und Waldarbeitern. Sie dienen der Bestandspflege und -entwicklung. Damit werden stabile Waldstrukturen geschaffen Foto: Christoph Boll Wer an heißen Sommertagen im Wald einen Spaziergang macht, kann dessen kühlenden Effekt hautnah spüren. Bis zu sechs Grad Celsius kann der Temperaturunterschied zwischen Wald und der brütenden Hitze in der Stadt betragen. Abhängig von der vorherrschenden Baumart fällt d

Christoph Boll
3. Aug.


Verliert Brandenburg seine grüne Lunge?
Seit Jahren verheißt der Waldzustandsbericht nichts Gutes. Dabei trifft es eine besonders waldreiche Region am härtesten. Nur acht Prozent des Waldes sind gesund Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de Riesige Wald- und Forstlandschaften durchziehen seit Jahrhunderten die Landschaft, unterbrochen nur von malerischen Seen und Flüssen. Dazu kommt noch eine dünn besiedelte Region, die stressgeplagten Großstädtern – nicht nur aus Berlin – und Touristen aus der ganzen Welt als Erholu

Frank Polke
16. Juni


Ein starker ländlicher Raum nützt allen
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser, wir befassen uns dieses Mal in unserem Wochenkommentar mit dem Treffen von Gewerkschaften und Arbeitgebern mit der Koalitionsspitze im Kanzleramt und den damit verbundenen Hoffnungen auf eine neue Konzertierte Aktion. Hintergrund ist die schwierige wirtschaftliche Lage nicht nur im Agrarbereich, wo die Erzeugerpreise erneut stark gesunken sind. In diesem Zusam

Jürgen Wermser
12. Juni


Lange Zeit des Streites um die EU-Entwaldungsverordnung
Die Umsetzung eines geplanten EU-Gesetzes für entwaldungsfreie Lieferketten wird zum zweiten Mal verschoben. Bedenken der Forstwirtschaft gegen die Verschärfung der Entwaldungsverordnung wurden dabei auch inhaltlich berücksichtigt Foto: Alan_Frijns Über die Entwaldungsverordnung hatte es seit Jahrzehnten Streit gegeben. Während Umweltschützer und grün-linke Politiker auf den Schutz der Wälder nach ihren Programmen pochten, wiesen die Branche und die EVP-Fraktion im EU-Parlame

Frank Polke
8. Juni


Große Politik, kleine Fortschritte – und viele offene Baustellen
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! alles wartet auf die angekündigten Reformen, die der Bundeskanzler mit seinem Koalitionspartner auf den Weg bringen will. In dieser Woche ging es weniger um Eckpunkte und Inhalte, sondern mehr um den Umgang miteinander. Es wirkte wie der Versuch einer Charmeoffensive, als Friedrich Merz zum ersten Mal die Fraktion der SPD besuchte, um für Einigendes statt Trennendes zu werben. An

Jost Springensguth
22. Mai


Mehr für einen gesunden Wald
Nach der EU und dem Bund hat jetzt auch Nordrhein-Westfalen eine Waldstrategie vorgestellt. 17 Themenfelder, 98 Ziele, 129 Maßnahmen, 16 Empfehlungen – welche Wirkung das wuchtige Papier entfalten kann, wird die Zukunft zeigen Foto: Heinrich Linse / pixelio.de Über drei Jahre hat die Vorarbeit gedauert. So lange haben rund 50 Fachleute der nordrhein-westfälischen Forst-, Umwelt- und Naturschutzverwaltung und der Verbände des Waldbesitzes sowie des Waldnaturschutzes mit 17 Unt

Wolfgang Kleideiter
18. Mai


Umweltbildung ganz konkret mit Rotary und natur+mensch
„Walderlebnistag“ des Rotary Clubs Hamm-Mark für 200 Grundschüler im Heessener Wald in Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz. NRW- Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen überreichte Waldrucksäcke für 17 Schulen Gemeinschaftliche Übergabe der Waldrucksäcke im Heessener Wald (von links): Georg Graf von Kerssenbrock-Praschma, Vorsitzender der Stiftung natur+mensch, Fabian Henkel, Klassenlehrer der 1. Klasse der Stephanus-Grundschule Hamm, NRW-Landwirtschaftsministerin
natur+mensch
28. Apr.


Was der Borkenkäfer übrig ließ
Der Trend bestätigt sich. Auch 2025 wurde weniger Holz aus heimischen Wäldern geholt. Der Grund dafür ist traurig Foto: Thorsten Neuhaus Jetzt ist es offiziell: Auch im vergangenen Jahr wurden in deutschen Wäldern wieder weniger Bäume gefällt. Mit 57,3 Millionen Kubikmetern lag der Holzeinschlag um 6,4 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie das Statistische Bundesamt im April mitteilte. Damit bestätigte sich der Trend der vergangenen zwei Jahre. Vor allem private Waldbesitzer k

Frank Polke
27. Apr.


Der Borkenkäfer ist auf dem Rückzug?
In einigen Regionen des Ostens ist der Borkenkäfer auf dem Rückzug. Warum das aber nicht überall ein Grund zur Freude ist Foto: MichaelMueller410 / pixelio.de Es ist ein vorsichtiges Aufatmen nach einer wohl beispiellosen Plage: Die Gefahr des Borkenkäferbefalls vor allem in den Wäldern des Freistaates Thüringen hat sich nach Einschätzung von Forstexperten in Erfurt deutlich entschärft. Mit Stichtag 30. Januar hat die zuständige Landesforstanstalt in Erfurt für den ersten Mon

Frank Polke
20. März


Vermüllung der Landschaft ist ein gesellschaftliches Problem
Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Das Abfallaufkommen steigt stetig. Ein gehöriger Teil des Mülls landet in der Natur. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern birgt Gefahren für die Umwelt und das Wild Symbolbild: ChatGPT In Deutschland fallen jährlich etwa 400 Millionen Tonnen Abfall an, knapp zehn Prozent davon sind Haushaltsabfälle. Pro Kopf waren es 2024 etwa 452 Kilogramm. Verpackungsmüll liegt bei rund 215 Kilogramm pro Einwohner. Das ist einer der höc

Christoph Boll
19. März


Wald und Jagd als feste Bestandteile der Naturnutzung
Die Stiftungsprojekte natur+mensch zeigen, wie wichtig es ist, handfeste Aktivitäten zu unterstützen, wenn wir unseren Nachkommen ein Leben mit einer intakten Natur gewähren wollen Foto: Rainer Sturm / pixelio.de Zum Wald gehört von jeher die Jagd als fester Bestandteil in der Naturnutzung. Die Jagd hat den Kompetenzanspruch, im Einklang mit wirtschaftlichen Eigentumsinteressen ihren Beitrag zu leisten . Unterschiedliche Forstwirtschaftsformen geben dem Wild angemessen Raum o
natur+mensch
9. Feb.


Von Davos bis Dortmund: Handelspolitik, Wahlen und die Zukunft von Wald und Jagd
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserin, lieber Leser, während Bundes- und Vizekanzler durch das verschneite Davos und damit durch die Ansammlung von Spitzen aus internationaler Politik und Wirtschaft bis Donnerstag im mehrdeutigen Sinne rutschten, bleibt bis morgen in Berlin Grün angesagt. Die Welt zwischen Feld und Wald, Ernten und Genießen: Allein am letzten Wochenende sind bereits über 100.000 Besucher in die

Jost Springensguth
24. Jan.


Waldumbau ertragreich, wildfreundlich und generationenfest
Den Wald, wie wir ihn kennen, wird es Experten zufolge bald nicht mehr geben. Viele erinnern sich an unsere Wälder aus Kindheitszeiten. Gesund, ertragreich, vielfältig, aber auch mit überwiegend Fichten- und Buchenbeständen. Beim Blick von oben prägte in den Mittelgebirgen saftiges Grün die Bilder der Regionen. Sie sind in dieser Zeit und nach den aktuellen Waldzustandsberichten in den Ländern im Vergleich zu früheren Jahrzehnten heute nicht mehr wiederzuerkennen. Waldbauern
natur+mensch
23. Jan.
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