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Wahlschock, Reformstau und die Sorgen auf dem Land
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Sachsen-Anhalt und die Kommunalwahl in Niedersachsen liegen hinter und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Entscheidung über die Landes- und Stadtpolitik Berlins vor uns. Die politische Schockstarre in unseren Regierungsparteien muss sich nach diesem nun erneut anstehenden Wahlwochenende lösen – wie auch immer. Die gerade weit verbreitete Kritik konzentriert sich auf den Kanzler und

Jost Springensguth
vor 1 Tag


Ein schlichtes „Weiter so“ wird nicht reichen
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Politik Liebe Leserinnen und Leser! In unserer Wochenkolumne befassen wir uns mit dem Wahlausgang in Sachsen-Anhalt und den bundespolitischen Konsequenzen. Allerdings nur kurz. Schwerpunkte bilden gemäß der Zielsetzung unseres Blogs die Landwirtschaft und vor allem die Jagd. Dabei stehen im Mittelpunkt die vorläufigen Erntebilanzen, das Verhältnis zwischen Politik und Bauern speziell im Norden sowie m

Jürgen Wermser
12. Sept.


Ermittlung eines Hundewertes ist kompliziert
Immer wieder kommt ein Hund durch die Schuld oder das Versagen anderer Menschen zu Tode. Häufig ist der Ärger vorprogrammiert, wenn es um den Schadensersatz geht. Die Ermittlung des Hundewertes ist kompliziert Auch Warnschilder können nicht verhindern, dass es am Rande von Jagden zu Verkehrsunfällen mit Hunden kommt. (KI-Foto: ChatGPT) Es ist nie Vorsatz, passiert aber immer mal wieder: Ein Geschoss trifft einen Hund, sei es der Vierbeiner eines Mitjägers, sei es das Haustier

Christoph Boll
20. Aug.


Jagd aus Sicht der Berufsjäger im anhaltenden Wandel
Die Jagd in Deutschland befindet sich seit Jahren in einem Transformationsprozess. Besonders interne Faktoren der Jägerschaft führen zu tiefgreifenden Veränderungen. Über Ergebnisse einer wissenschaftlichen Befragung deutscher Berufsjäger Foto: Tobheg Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt hat Dr. Werner Beutelmeyer bei deutschen Berufsjägern per strukturiertem Fragebogen deren Einschätzung der Entwicklung der Jagd, ihres Bildes vom eigenen Beruf sowie der Erwartungen an die Zu

Christoph Boll
11. Aug.


Braucht es hauptamtliche Jagd-Präsidenten?
Das Spitzenpersonal der Landesjagdverbände (LJV) und des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ist ausnahmslos ehrenamtlich tätig. Im Gegensatz dazu steht die Organisationsstruktur vieler anderer Umwelt- und Naturschutzverbände Foto: Chris / pixelio.de Ehrenamtlich – das wird immer wieder despektierlich genutzt, ganz ähnlich wie der Begriff Hobbyjäger von Jagdgegnern. Ausgedrückt werden soll damit eine Einschätzung nach dem Motto „Da ist jemand allenfalls ehrlich bemüht, aber mit man

Christoph Boll
23. Juli


Jagd ist wirtschaftlicher Faktor
Jagd und Schießsport sind enorme wirtschaftliche Motoren in Europa. Der gesamte Bereich trägt jährlich rund 180 Milliarden Euro zur europäischen Wirtschaftskraft bei und sichert nach einer Studie europaweit mehr als 1,1 Millionen Arbeitsplätze Foto: wave111 Die sozioökonomische Analyse „The Firearms and Ammunition Sector for Sporting, Hunting, and Civilian Use in Europe“ (Der Feuerwaffen- und Munitionssektor für Sport, Jagd und zivile Nutzung in Europa) der italienischen Univ

Christoph Boll
16. Juli


Zusammenhalt braucht Haltung – in Berlin, auf dem Land und im Revier
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Hinter uns liegt eine Woche, in der die Suche nach mehr Gemeinsamkeiten und gesellschaftlichem Zusammenhalt im Mittelpunkt stand. Dies gilt für den Bundesjägertag am letzten Wochenende im thüringischen Suhl mit bemerkenswerten Positionen zum ethischen Verhalten unserer Jägerinnen und Jäger, wenn es in die Kommunikation mit Mitmenschen und in die Reviere geht. Ebenso gilt das mit

Jost Springensguth
11. Juli


In Deutschland geht es heiß her
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser, in unserem Wochenkommentar befassen wir uns außer mit den Reformvorhaben der Koalition mit der aktuellen Hitzewelle, den Herausforderungen für die Landwirtschaft und mit der Jagd. Hier geht es vor allem um das in dieser Woche vom niedersächsischen Landtag beschlossene neue Jagdgesetz. In Deutschland geht es momentan heiß her: politisch beim Thema Rentenreform,

Jürgen Wermser
26. Juni


Zwischen Weltpolitik, Wildbret und Kälberglück
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Hinter uns liegt wieder eine Woche mit der Dominanz im Blick auf die schon viel reflektierten globalen und europäischen Themen der Sicherheits- und Außenpolitik. Die innenpolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen von internationalen Verwerfungen haben wir bis in den letzten Winkel unserer Republik vielfach zur Genüge direkt erlebt. Da hoffen wir nun auf Besserung. Das fing in

Jost Springensguth
20. Juni


Wie Kameras für die Jagd mit KI denken lernen: „Rotwild-ID“
Ein Projekt aus Schleswig-Holstein zeigt, wie Innovation aus dem ländlichen Raum kommen kann. Mit Gesichtserkennung für Rothirsche entsteht eine neue Form der Wildtierforschung, die ohne Markierungen und Besenderung auskommt Foto: Uwe Kunze / pixelio.de Markierungen am Ohr, Halsbänder mit GPS-Sendern, eingefangene Tiere für die Forschung: Das ist seit Jahrzehnten Standard in der Wildtierforschung. Doch diese Methoden haben einen Preis. Sie sind invasiv, stressig für die Tiere
natur+mensch – LJV SH
12. Juni


Diskussion um Prämien für Waschbär-Jagd
Die Population von Waschbären nimmt in Deutschland rasant zu – damit auch die Schäden. Deshalb mehren sich die Stimmen, die Erlegungsprämien fordern. Wollen das die Jäger oder stellen sie auch die Frage nach ihrem Selbstverständnis? Foto: Alexas_Fotos Seriösen Berechnungen zufolge schöpfen die bisherigen Waschbär-Strecken den Zuwachs, der jährlich bei etwa 26 Prozent liegt, nicht ab. Und das trotz immer neuer Streckenrekorde. Im Jagdjahr 2024/2025 betrug die Strecke bereits 2

Christoph Boll
26. Mai


Naturprojekt mit Jägern und Landwirten übertrifft alle Erwartungen
Kreisjägerschaft, Landwirtschaft und Naturschutz schaffen gemeinsam strukturreiche Lebensräume. Das Erfolgsrezept: praxisnahe Beratung, Strukturbrücken und wirtschaftlicher Mehrwert für Landwirte Foto: KJS Unna Als Johannes Laurenz, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna, im Mai 2025 das Projekt „UNsere NAtur im Kreis Unna" initiierte, plante er bescheiden: 10 Hektar Maßnahmenflächen sollten im ersten Jahr entstehen. Doch die Resonanz übertraf alle Erwartungen. „Der Run war v
natur+mensch
22. Mai


Jagdverbände auf neuen Wegen
Vier Landesjagdverbände (LJV) haben kürzlich neue Präsidien gewählt. Zwei Mal wurden Präsidenten abgewählt. Zwei Mal kamen Frauen an die Verbandsspitze. Das zeigt einen kaum bemerkten Veränderungsprozess Foto: JessicaBerger Jagd ist höchst politisch, wenn auch nicht vordergründig parteipolitisch. Immer geht es neben dem verbandsinternen Führungsstil auch um die gesellschaftliche Ausrichtung des Waidwerks. Sie wird an Personen festgemacht, muss aber auch in die Zeit passen. Ei

Christoph Boll
12. Mai


Es geht nur schleppend voran
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser, in unserer Wochenkolumne ziehen wir eine erste Bilanz der schwarz-roten Koalition nach einem Jahr Kanzlerschaft von Friedrich Merz. Weitere Themen sind die Lage der etablierten Parteien im ländlichen Raum, das Ende einer Wal-Rettungsaktion vor der mecklenburgischen Küste, die jüngste Erklärung des Aktionsbündnisses Ländlicher Raum NRW sowie die Wahlen der Präs

Jürgen Wermser
8. Mai


Weiter Streit um Nachtjagd auf Muffel
Die Auseinandersetzung um das Muffelwild im ostthüringischen Saale-Orla-Kreis eskaliert weiter – auch juristisch. Politik und Verwaltung auf der einen und der LJV auf der anderen Seite stehen sich unversöhnlich gegenüber Foto: Margit Völtz / pixelio.de Ende März hatte das Verwaltungsgericht Gera das im November 2025 vom Saale-Orla-Kreis aufgehobene Verbot der Nachtjagd auf Muffel aus formalrechtlichen Gründen kassiert. Damit hat sich der zuständige Landesjagdverband (LJV) in

Christoph Boll
5. Mai


Spritpreise, Landesjagdgesetz und Jungwildrettung – was sich jetzt in Politik und Natur tut
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! „Durchaus historisch“, sagt der Kanzler. Das Reformpaket für das Gesundheitswesen ist in der von der zuständigen CDU-Ministerin Nina Warken vorgelegten Fassung im ersten Verfahrensschritt. Das gilt auch für die im Kabinett beschlossenen Eckpunkte von Finanzminister Lars Klingbeil für den Haushalt des nächsten Jahres. Ab jetzt laufen die Gesetzgebungsverfahren durch Fraktionen, Au

Jost Springensguth
2. Mai


Wolf ist nun im Bundesjagdgesetz
Nach dem Bundestag hat am vergangenen Freitag auch der Bundesrat der Novelle des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes zugestimmt. Damit ist ein Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Wolf vollzogen. Bis zur Bejagung von Isegrim braucht es aber noch etwas Foto: Alexas_Fotos Mit den Beschlüssen hat die schwarz-rote Bundesregierung einen Punkt ihres Koalitionsvertrages umgesetzt. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) und der Deutsche Bauernverband (DBV) b

Christoph Boll
2. Apr.


Überlegungen für eine Reform der Jagdausbildung
Jagdunfälle bei Nacht und Entgleisungen in den sozialen Medien befeuern eine Diskussion über die Ausbildung junger Jäger. Noch schwelt die Debatte im Verborgenen. Der LJV Thüringen veröffentlicht erste Überlegungen Foto: Rainer Sturm / pixelio.de Der Wunsch, den Jagdschein zu erlangen, ist nicht nur ungebrochen. Die Jagdschulen boomen und die Zahl der Aspiranten steigt. Fast 470.000 Jagdscheininhaber gibt es derzeit bundesweit. Mehr als ein Viertel der heutigen Jagdscheinanwä

Christoph Boll
25. März


Wachsender Reformdruck, noch eine Wahl und Appelle zum Verhalten in der Natur
Unsere Kolumne zu Politik, ländlichem Raum und Jagd Liebe Leserin, lieber Leser, nach der Landtagswahl morgen in Rheinland-Pfalz wird die Zeit der Berliner Rücksichtnahme auf Wahlkämpfe im Lande wohl erst einmal zu Ende sein. Der Bundeskanzler ist schon mit der Aussage, jetzt geschlossen und zielstrebig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft wiederherzustellen, nach Brüssel gefahren. Dort überlagerten die verbundenen Themen Iran, Ukraine und Orban das Gipfeltreffen. Dane

Jost Springensguth
20. März


Vermüllung der Landschaft ist ein gesellschaftliches Problem
Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Das Abfallaufkommen steigt stetig. Ein gehöriger Teil des Mülls landet in der Natur. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern birgt Gefahren für die Umwelt und das Wild Symbolbild: ChatGPT In Deutschland fallen jährlich etwa 400 Millionen Tonnen Abfall an, knapp zehn Prozent davon sind Haushaltsabfälle. Pro Kopf waren es 2024 etwa 452 Kilogramm. Verpackungsmüll liegt bei rund 215 Kilogramm pro Einwohner. Das ist einer der höc

Christoph Boll
19. März
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