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Zwischen Verteilungskämpfen, Jagdstreit und gelebter Tradition
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Die Woche des Bundestags war sitzungsfrei. Dafür kamen auf Fach- und Länderebene die Ministerpräsidenten zusammen. Und es tagten die Verkehrsminister. Bei beiden Konferenzen ging es wieder um Verteilungskämpfe. So gehen auch wir im Folgenden auf die Frage ein, wer die Anbindung der ländlichen Räume und die steigenden Kosten im Schienenverkehr bezahlt. Da spielen die Ministerpräsi

Jost Springensguth
vor 2 Tagen


Steinfelder Kreis 2026: Wie zukunftsfähig ist die waidgerechte Jagd?
Rund 40 Teilnehmer diskutierten in Kloster Steinfeld über Jagdethik, Wildtiermanagement und die Rolle der Jagd im Naturschutz Kloster Steinfeld (Foto: Wolkenkratzer, Kloster Steinfeld 004-, CC BY-SA 4.0) Der Steinfelder Kreis ist ein loser Verbund von Vereinen und Einzelpersonen, der sich jährlich zu aktuellen Entwicklungen der waidgerechten Jagd austauscht. Diese Themen werden dabei an Zielen, Rahmenbedingungen, verbreiteter Praxis und vor allem an der Jagdethik gespiegelt.
Gerd Schumacher
vor 6 Tagen


Dicke Bretter in Berlin, offene Fragen auf dem Land
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Es bleibt erst einmal dabei, was sich nach den Landtagswahlen schon andeutete: Für die Koalition werden bei der Umsetzung der vereinbarten Reformziele die Bretter, die zu bohren sind, immer dicker. Da prallen nicht nur zwischen Union und SPD in vielen Details unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, sondern auch in der Bevölkerung. Jedenfalls gehen nach dem jüngsten ZDF-Politb

Jost Springensguth
9. Okt.


Ein Zuhause mit Hund und Revierbezug für Jägersenioren?
Gemeinsam statt einsam: Ein Bauingenieur aus Nordhessen plant eine Seniorenwohnanlage für Jäger im Alter. Eine Projektidee mit Jagdschule, Bio-Bauernhof und Pflegeeinrichtung Grafik: Projekt JAGDHEIM 3.0 Für viele Jäger endet mit dem Alter nicht nur die Zeit im Revier. Wer in eine Senioreneinrichtung zieht, muss nach Einschätzung des Initiators oft auch den Jagdhund abgeben, weil nur wenige Häuser Hunde gestatten. Hier setzt die Projektidee „Lebensraum JAGDHEIM – Gemeinsam st
natur+mensch
8. Okt.


Wie die AfD auf dem Lande wirbt und ihre Programmatik zur Jagd
Das Wachstum der AfD ist ablesbar an den Ergebnissen der letzten Landtagswahlen, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Sie erschreckt viele Menschen und verbreitet aber Hoffnung auf dem Lande. Jäger sollten hier genau hinschauen Symbolbild: KI-Foto ChatGPT Das Verhältnis zwischen Jägerschaft wie auch vielen anderen Landnutzern und der AfD ist ambivalent. Offene Sympathiebekundungen gibt es kaum. Wohl auch, um die blaue Welle nicht weiter wachsen zu lassen, oder aus So

Christoph Boll
30. Sept.


Wilderei (Teil 3): Kriminelle als vermeintliche Helden
In der langen Tradition der Wilderei werden die Täter vielfach idealisiert oder romantisiert. Das mündete in der Mitte des 20. Jahrhunderts im Kitsch und in den Klischees der Heimatfilme. Das bekannteste Beispiel ist Georg Jennerwein Georg Jennerwein (Foto: Wikipedia) Sie schlugen der staatlichen Obrigkeit ein Schnippchen und begehrten gegen sie auf, weil diese die Jagd als adeliges Privileg ausschließlich für sich beanspruchte. Das erbeutete Fleisch ernährte zugleich die Fam

Christoph Boll
23. Sept.


Wahlschock, Reformstau und die Sorgen auf dem Land
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Sachsen-Anhalt und die Kommunalwahl in Niedersachsen liegen hinter und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Entscheidung über die Landes- und Stadtpolitik Berlins vor uns. Die politische Schockstarre in unseren Regierungsparteien muss sich nach diesem nun erneut anstehenden Wahlwochenende lösen – wie auch immer. Die gerade weit verbreitete Kritik konzentriert sich auf den Kanzler und

Jost Springensguth
18. Sept.


Wilderei (Teil 2): Zur Geschichte gehört ein Kampf gegen Obrigkeit
Wilderer waren fast immer gleichermaßen skrupellos gegenüber Mensch und Tier. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn ihre Taten aus einem Widerstand gegen die Obrigkeiten entstanden sind KI-Foto: ChatGPT Ursprünglich durfte jedermann jagen. Dieses Recht war auch bis weit ins Mittelalter unstrittig. So konnte jeder Freie, in erster Linie die Bauern, auf die Pirsch gehen, um seinen Viehbestand oder seinen Grund vor Wildschaden zu schützen oder um sich Wildbret als

Christoph Boll
16. Sept.


Ein schlichtes „Weiter so“ wird nicht reichen
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Politik Liebe Leserinnen und Leser! In unserer Wochenkolumne befassen wir uns mit dem Wahlausgang in Sachsen-Anhalt und den bundespolitischen Konsequenzen. Allerdings nur kurz. Schwerpunkte bilden gemäß der Zielsetzung unseres Blogs die Landwirtschaft und vor allem die Jagd. Dabei stehen im Mittelpunkt die vorläufigen Erntebilanzen, das Verhältnis zwischen Politik und Bauern speziell im Norden sowie m

Jürgen Wermser
11. Sept.


Ermittlung eines Hundewertes ist kompliziert
Immer wieder kommt ein Hund durch die Schuld oder das Versagen anderer Menschen zu Tode. Häufig ist der Ärger vorprogrammiert, wenn es um den Schadensersatz geht. Die Ermittlung des Hundewertes ist kompliziert Auch Warnschilder können nicht verhindern, dass es am Rande von Jagden zu Verkehrsunfällen mit Hunden kommt. (KI-Foto: ChatGPT) Es ist nie Vorsatz, passiert aber immer mal wieder: Ein Geschoss trifft einen Hund, sei es der Vierbeiner eines Mitjägers, sei es das Haustier

Christoph Boll
19. Aug.


Jagd aus Sicht der Berufsjäger im anhaltenden Wandel
Die Jagd in Deutschland befindet sich seit Jahren in einem Transformationsprozess. Besonders interne Faktoren der Jägerschaft führen zu tiefgreifenden Veränderungen. Über Ergebnisse einer wissenschaftlichen Befragung deutscher Berufsjäger Foto: Tobheg Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt hat Dr. Werner Beutelmeyer bei deutschen Berufsjägern per strukturiertem Fragebogen deren Einschätzung der Entwicklung der Jagd, ihres Bildes vom eigenen Beruf sowie der Erwartungen an die Zu

Christoph Boll
10. Aug.


Braucht es hauptamtliche Jagd-Präsidenten?
Das Spitzenpersonal der Landesjagdverbände (LJV) und des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ist ausnahmslos ehrenamtlich tätig. Im Gegensatz dazu steht die Organisationsstruktur vieler anderer Umwelt- und Naturschutzverbände Foto: Chris / pixelio.de Ehrenamtlich – das wird immer wieder despektierlich genutzt, ganz ähnlich wie der Begriff Hobbyjäger von Jagdgegnern. Ausgedrückt werden soll damit eine Einschätzung nach dem Motto „Da ist jemand allenfalls ehrlich bemüht, aber mit man

Christoph Boll
23. Juli


Jagd ist wirtschaftlicher Faktor
Jagd und Schießsport sind enorme wirtschaftliche Motoren in Europa. Der gesamte Bereich trägt jährlich rund 180 Milliarden Euro zur europäischen Wirtschaftskraft bei und sichert nach einer Studie europaweit mehr als 1,1 Millionen Arbeitsplätze Foto: wave111 Die sozioökonomische Analyse „The Firearms and Ammunition Sector for Sporting, Hunting, and Civilian Use in Europe“ (Der Feuerwaffen- und Munitionssektor für Sport, Jagd und zivile Nutzung in Europa) der italienischen Univ

Christoph Boll
15. Juli


Zusammenhalt braucht Haltung – in Berlin, auf dem Land und im Revier
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Hinter uns liegt eine Woche, in der die Suche nach mehr Gemeinsamkeiten und gesellschaftlichem Zusammenhalt im Mittelpunkt stand. Dies gilt für den Bundesjägertag am letzten Wochenende im thüringischen Suhl mit bemerkenswerten Positionen zum ethischen Verhalten unserer Jägerinnen und Jäger, wenn es in die Kommunikation mit Mitmenschen und in die Reviere geht. Ebenso gilt das mit

Jost Springensguth
10. Juli


Jagd im Widerstreit der Ministerien
Die Jagd wird immer wieder Spielball der Politik und Objekt der Auseinandersetzungen zwischen Parteien. Das schlägt sich auch im Ressortzuschnitt von Bundes- und Landesregierungen und in Koalitionsverträgen nieder Foto: Rudolpho Duba / pixelio.de Veränderte politische Konstellationen führen gelegentlich dazu, dass ein gerade erst novelliertes Jagdgesetz erneut geändert werden soll. Das erleben gerade die Niedersachsen. Dort ist vor vier Jahren ein Jagdgesetz verabschiedet wor

Christoph Boll
1. Juli


In Deutschland geht es heiß her
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser, in unserem Wochenkommentar befassen wir uns außer mit den Reformvorhaben der Koalition mit der aktuellen Hitzewelle, den Herausforderungen für die Landwirtschaft und mit der Jagd. Hier geht es vor allem um das in dieser Woche vom niedersächsischen Landtag beschlossene neue Jagdgesetz. In Deutschland geht es momentan heiß her: politisch beim Thema Rentenreform,

Jürgen Wermser
26. Juni


Zwischen Weltpolitik, Wildbret und Kälberglück
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Hinter uns liegt wieder eine Woche mit der Dominanz im Blick auf die schon viel reflektierten globalen und europäischen Themen der Sicherheits- und Außenpolitik. Die innenpolitischen und wirtschaftlichen Auswirkungen von internationalen Verwerfungen haben wir bis in den letzten Winkel unserer Republik vielfach zur Genüge direkt erlebt. Da hoffen wir nun auf Besserung. Das fing in

Jost Springensguth
19. Juni


Wie Kameras für die Jagd mit KI denken lernen: „Rotwild-ID“
Ein Projekt aus Schleswig-Holstein zeigt, wie Innovation aus dem ländlichen Raum kommen kann. Mit Gesichtserkennung für Rothirsche entsteht eine neue Form der Wildtierforschung, die ohne Markierungen und Besenderung auskommt Foto: Uwe Kunze / pixelio.de Markierungen am Ohr, Halsbänder mit GPS-Sendern, eingefangene Tiere für die Forschung: Das ist seit Jahrzehnten Standard in der Wildtierforschung. Doch diese Methoden haben einen Preis. Sie sind invasiv, stressig für die Tiere
natur+mensch – LJV SH
11. Juni


Diskussion um Prämien für Waschbär-Jagd
Die Population von Waschbären nimmt in Deutschland rasant zu – damit auch die Schäden. Deshalb mehren sich die Stimmen, die Erlegungsprämien fordern. Wollen das die Jäger oder stellen sie auch die Frage nach ihrem Selbstverständnis? Foto: Alexas_Fotos Seriösen Berechnungen zufolge schöpfen die bisherigen Waschbär-Strecken den Zuwachs, der jährlich bei etwa 26 Prozent liegt, nicht ab. Und das trotz immer neuer Streckenrekorde. Im Jagdjahr 2024/2025 betrug die Strecke bereits 2

Christoph Boll
25. Mai


Mehr für einen gesunden Wald
Nach der EU und dem Bund hat jetzt auch Nordrhein-Westfalen eine Waldstrategie vorgestellt. 17 Themenfelder, 98 Ziele, 129 Maßnahmen, 16 Empfehlungen – welche Wirkung das wuchtige Papier entfalten kann, wird die Zukunft zeigen Foto: Heinrich Linse / pixelio.de Über drei Jahre hat die Vorarbeit gedauert. So lange haben rund 50 Fachleute der nordrhein-westfälischen Forst-, Umwelt- und Naturschutzverwaltung und der Verbände des Waldbesitzes sowie des Waldnaturschutzes mit 17 Unt

Wolfgang Kleideiter
18. Mai
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