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Wilderei (Teil 3): Kriminelle als vermeintliche Helden
In der langen Tradition der Wilderei werden die Täter vielfach idealisiert oder romantisiert. Das mündete in der Mitte des 20. Jahrhunderts im Kitsch und in den Klischees der Heimatfilme. Das bekannteste Beispiel ist Georg Jennerwein Georg Jennerwein (Foto: Wikipedia) Sie schlugen der staatlichen Obrigkeit ein Schnippchen und begehrten gegen sie auf, weil diese die Jagd als adeliges Privileg ausschließlich für sich beanspruchte. Das erbeutete Fleisch ernährte zugleich die Fam

Christoph Boll
23. Sept.


Wilderei (Teil 2): Zur Geschichte gehört ein Kampf gegen Obrigkeit
Wilderer waren fast immer gleichermaßen skrupellos gegenüber Mensch und Tier. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn ihre Taten aus einem Widerstand gegen die Obrigkeiten entstanden sind KI-Foto: ChatGPT Ursprünglich durfte jedermann jagen. Dieses Recht war auch bis weit ins Mittelalter unstrittig. So konnte jeder Freie, in erster Linie die Bauern, auf die Pirsch gehen, um seinen Viehbestand oder seinen Grund vor Wildschaden zu schützen oder um sich Wildbret als

Christoph Boll
16. Sept.


Ein schlichtes „Weiter so“ wird nicht reichen
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Politik Liebe Leserinnen und Leser! In unserer Wochenkolumne befassen wir uns mit dem Wahlausgang in Sachsen-Anhalt und den bundespolitischen Konsequenzen. Allerdings nur kurz. Schwerpunkte bilden gemäß der Zielsetzung unseres Blogs die Landwirtschaft und vor allem die Jagd. Dabei stehen im Mittelpunkt die vorläufigen Erntebilanzen, das Verhältnis zwischen Politik und Bauern speziell im Norden sowie m

Jürgen Wermser
11. Sept.


Wilderei (Teil 1): Unwissenheit schützt nicht vor Strafe
Die Motive für Wilderei sind vielfältig. Viele Täter wissen nicht, dass das strafbar ist. Wir beginnen heute eine dreiteilige Serie über Geschichte und Wissenswertes zu diesem Thema. Sie erscheint in diesem Blog jeweils am Donnerstag KI-Foto: ChatGPT Erst vor kurzem wurden Fälle von Wilderei in Bayern bekannt. Ende Juni war in Petersdorf im Landkreis Aichach-Friedberg ein totes Reh gefunden worden. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Schwaben Nord gab bekannt, es sei „unsa

Christoph Boll
10. Sept.
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