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Wachsender Reformdruck, noch eine Wahl und Appelle zum Verhalten in der Natur
Unsere Kolumne zu Politik, ländlichem Raum und Jagd Liebe Leserin, lieber Leser, nach der Landtagswahl morgen in Rheinland-Pfalz wird die Zeit der Berliner Rücksichtnahme auf Wahlkämpfe im Lande wohl erst einmal zu Ende sein. Der Bundeskanzler ist schon mit der Aussage, jetzt geschlossen und zielstrebig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft wiederherzustellen, nach Brüssel gefahren. Dort überlagerten die verbundenen Themen Iran, Ukraine und Orban das Gipfeltreffen. Dane

Jost Springensguth
vor 1 Tag


Der Borkenkäfer ist auf dem Rückzug?
In einigen Regionen des Ostens ist der Borkenkäfer auf dem Rückzug. Warum das aber nicht überall ein Grund zur Freude ist Foto: MichaelMueller410 / pixelio.de Es ist ein vorsichtiges Aufatmen nach einer wohl beispiellosen Plage: Die Gefahr des Borkenkäferbefalls vor allem in den Wäldern des Freistaates Thüringen hat sich nach Einschätzung von Forstexperten in Erfurt deutlich entschärft. Mit Stichtag 30. Januar hat die zuständige Landesforstanstalt in Erfurt für den ersten Mon

Frank Polke
vor 2 Tagen


Vermüllung der Landschaft ist ein gesellschaftliches Problem
Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Das Abfallaufkommen steigt stetig. Ein gehöriger Teil des Mülls landet in der Natur. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern birgt Gefahren für die Umwelt und das Wild Symbolbild: ChatGPT In Deutschland fallen jährlich etwa 400 Millionen Tonnen Abfall an, knapp zehn Prozent davon sind Haushaltsabfälle. Pro Kopf waren es 2024 etwa 452 Kilogramm. Verpackungsmüll liegt bei rund 215 Kilogramm pro Einwohner. Das ist einer der höc

Christoph Boll
vor 3 Tagen


Die verschiedenen Wahlen und das Warten auf den finalen Wolfsbeschluss
Unsere Kolumne zu Politik, ländlichem Raum und Jagd Liebe Leserin, lieber Leser, was für Donald Trump zweitrangig ist, tut bei uns bis in den letzten Winkel der Republik weh. Und wenn der Krieg länger dauert, fressen sich die Energiepreise durch die ganze Wirtschaft, stellt das Ifo-Institut aktuell fest. Gerade in den ländlichen Regionen wächst die Wut an den Tanksäulen. Warum ist der Sprit hier teurer als bei unseren Nachbarn in der EU? Auf dem Lande läuft nichts ohne Maschi

Jost Springensguth
13. März


April-Jagd auf Rehwild ist umstritten
In Bayern wird aktuell die Ausdehnung der Jagdzeit auf Rehwild diskutiert. Damit verbunden ist die Hoffnung, leichter und mehr Strecke machen zu können. Eine Studie aus Rheinland-Pfalz aber bestreitet diese Möglichkeit Foto: WFranz Am 19. März soll der Bayerische Landtag über die Änderung des Landesjagdgesetzes entscheiden. Vorgesehen ist unter anderem, mit der Rehwild-Jagd bereits am 16. April zu beginnen. Ältere Jäger erinnern sich noch an die Zeit, als die Jagd auf Böcke u

Christoph Boll
11. März


Der Kretschmann-Klon – imitierend wie irritierend
In Baden-Württemberg lässt sich die CDU von Cem Özdemir überrumpeln – und verspielt so leichtsinnig den sicher geglaubten Sieg. Das wird auch in die ländlichen Räume wirken Foto: Dominik Butzmann Schaut man am Morgen nach dieser absonderlichen Landtagswahl auf die Wahlkreiskarte Baden-Württembergs, wird jeder, der bis dahin noch nichts vom Ausgang des Rennens gehört hatte, nur zu einem Schluss kommen können. Der heißt: Die CDU hat die Wahl gewonnen. Und das nicht mal so knapp
Wolfgang Molitor
9. März


Wechsel auf dem Land und in der Jagd
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick auf den ländlichen Raum und die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser, in unserem Wochenkommentar gehen wir auf die zuletzt stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel mit Blick auf den ländlichen Raum ein und wenden uns danach jagdlichen Themen zu. Stichworte sind Jagd auf Wölfe, Schonzeit-Änderungen beim Rehwild sowie die Winterfütterung von Rotwild, über die in Bayern ein heftiger Streit entbrannt ist. Ferner befa

Jürgen Wermser
7. März


Die Zuckersteuer vom „grünen Daniel“
Die umstrittene Zuckersteuer ist für die CDU ein neues Thema. Ministerpräsident Günther will sie nach dem Scheitern seines Antrags auf dem Parteitag nun über den Bundesrat weiter auf den Weg bringen und irritiert die eher nahestehende Klientel auf dem Lande Foto: HansMartinPaul „Der grüne Daniel“. Oder: „Genosse Günther“. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther weicht schon gern mal von der Linie seiner Bundespartei ab. Raus aus der konservativen Unions-Ecke, rei
Jürgen Muhl
5. März


Zweifelhafter Einfluss der Influencer
Auch Jagd wird in den sozialen Netzwerken längst gewerblich vermarktet. Das polarisiert nicht nur, sondern geschieht oft genug mit mehr als zweifelhaften Inhalten. So entsteht vielfach auch ein fatales Bild vom Waidwerk Symbolbild: ChatGPT Influencer – manche halten das inzwischen für einen Beruf. Um ihn auszuüben, muss man nichts gelernt haben. Auf dem Feld der Jagd reicht als einzige Expertise die bestandene Jägerprüfung. Meistens kommt noch eine gewisse Schießfertigkeit hi

Christoph Boll
3. März


Unsere Kolumne zu Politik, ländlichem Raum und Jagd: Kanzler gestärkt – Jagdgesetz auf dem Wege
Liebe Leserin, lieber Leser, die CDU hat ihren Vorsitzenden durch das 91,7-Prozent-Votum mit gestärktem Rücken von Stuttgart nach Berlin zurückgeschickt. Jetzt bleibt abzuwarten, ob das in der Koalition zu inhaltlichen Gewichtsverschiebungen führt. Während sich der Kanzler danach in China erst einmal weiter um Äußeres gekümmert hat, standen in Berlin vor allem im Bundestag weiter innere Reformvorhaben auf der Tagesordnung. Dazu gehört der von den Fraktionsspitzen der Koalitio

Jost Springensguth
28. Feb.


Open Data für das Land
Hochwertige Daten sind ein Treibstoff. Von ihnen könnten die Menschen auf dem Land stärker als bisher profitieren. „Land.OpenData“ unterstützt wegweisende Projekte. „Govdata.de“ lässt sogar bereits erfasste Jagdbezirke einsehen Foto: ChatGPT Mit 2,6 Millionen Euro stärkt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat in diesem Jahr die digitale Zukunft ländlicher Kommunen. Im Rainer-Ministerium weiß man seit langem, dass ohne die Digitalisierung die ländlichen

Wolfgang Kleideiter
26. Feb.


Ökobilanz mit Licht und Schatten
Die Deutschen kaufen gern Ökoprodukte. Besonders dann, wenn diese sogar aus der Heimat kommen. Doch das hat auch seine Schattenseiten Foto: Sora/ChatGPT Die Spreewaldgurken sind auch bei deutschen Verbrauchern der Renner – am liebsten mit dem heimischen Ökozeichen auf dem Etikett. Auch Äpfel aus Sachsen und Wurst aus Sachsen-Anhalt aus heimischer Ökoproduktion werden gern gekauft, solange der Preis stimmt. Trotzdem sinkt gerade in einigen östlichen Bundesländern die Zahl der

Frank Polke
24. Feb.
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